Kunst im Odenwald
Skulpturen im Kurpark von Bad König

Kunst + Schule




Wir haben mit vielen Schülerinnen und Schülern Kunstwerke für ihre Schule geschaffen


Sprachheil-Schule Bad König, Standort: Kurpark Mai/Juni 2015

24. + 25. April 2014, Kunstprojekt mit dem Kindergarten Bad König / Etzen-Gesäß, Kinder-Garten, Kinder-Arten, Kinder-Art

Beton-Säule mit Keramikplatten,
im Hintergrund:
Sturm-Mühle mit Bildern (die Windmühle dreht sich leider nur bei Sturm) .

25 Keramik-Blumenhalter
 


28 Dachreiter aus Keramik

Adelsheim, Grundschule


Buchen, Berufsschule für arbeitslose Jugendliche

Foto fehlt
Heilbronn, Gehörlosen-Schule


Keramik-Platten am Beton-Streifen des Schulhauses

Mannheim, Grundschule, Erich-Kästner-Schule


Mosbach, Berufsschule für arbeitslose Jugendliche





Schule in Seckach


Die 4. Klasse hat eine grossen Kopf aus Beton gefertigt und die Skulptur in die Seckach versenkt. Jetzt guckt ein Flußgeist aus dem Wasser.

       
 

Im Jahre 2010 haben wir unser Atelier in Seckach  (www.skulpturenpark-seckach.de) aufgegeben und sind nach
Rai-Breitenbach gezogen, um näher bei unseren Kindern und Enkeln zu sein
und seitdem sind wir auf dem Kunstplatz Nr. 1 in Bad König (Zwischen Bauhof und Kurpark) aktiv.


Als letzte größere Kunst-Aktion in Seckach habe ich mit Schülern der Hauptschule zwei Gedenksteine zur
Erinnerung an die während der Nazi-Zeit verschleppten Juden gemeißelt:
Alle Juden vom damaligen Land Baden wurden damals an einem einzigen Tag verschleppt und ins KZ gebracht. Der Gauleiter vom Land Baden meldete Hitler, dass Baden als erstes Land (damals hieß das Gau) „judenfrei“ sei.
Sammelplatz für die Verschleppten war Neckarelz.
Jugendliche aus den Gemeinden, aus denen die Juden verschleppt wurden, sollten jeweils zwei Gedenksteine anfertigen. In Neckarelz wurden die Steine auf einer Wiese in der Form eines David-Sterns aufgestellt und der zweite Stein wurde in der jeweiligen Gemeinde als Erinnerung an die Verschleppten aufgestellt.
Unser Gedenkstein gehörte nach Großeicholzheim (Ortsteil von Seckach).
Es kam der Tag der Einweihung auf der Grünfläche vor dem Wasserschloss mitten im Ort. Viele Leute kamen zu dieser Feier: Erst kam die Rede des Bürgermeisters, dann kam die Rede des Ortsvorstehers, dann die Rede des katholischen Priesters und dann kam:
Der evangelische Pfarrer,
später habe ich erfahren, dass es der Militärpfarrer von der Garnison in Walldürn war,
er fing an und beklagte die Opfer, dann meinte er: Nur mit Militär kann man
solche Verbrechen verhindern und er lobte die tapferen Bundeswehr-Soldaten die
für unsere Freiheit kämpfen und bereit sind ihr Leben zu geben (Heldentod?). Ich
war fassungslos. Die Juden in Großeicholzheim wurden von deutschen Soldaten
verschleppt und dieser Pfarrer wagt es ausgerechnet unsere deutschen Soldaten zu feiern.
Was tun? Ich war unfähig etwas zu unternehmen und verließ fluchtartig den Festplatz.
Ich erzähl Euch das, weil jetzt etwas geschah, das meine Versagen ausgeglichen hat:
Mein Freund aus Schefflenz, Dr.Georg Fischer, ging zu dem „Pfarrer“, nahm ihm das Mikrofon weg und sprach laut und deutlich zum Publikum:
„Dieser Stein erinnert an die
Verschleppung und Ermordung der Juden von Großeicholzheim durch deutsche Soldaten und ich dulde nicht, dass hier ein Loblied auf das deutsche Militär gesungen wird.“
Ich bin noch heut dankbar für Georgs Einschreiten






Osterburken-Bofsheim, Förderschule









Die achte Klasse der GHS in Seckach baute ein Boot




Seckach, Grund und Hauptschule


 Und viele andere!
Marianne und Paul August Wagner